Halde Hoheward

Die Halde Hoheward in Herten gehört zum Landschaftspark Hoheward, ehemals Landschaftspark Emscherbruch, der sich auf einer etwas 220 ha großen Fläche zwischen der Emscher und der A2 und über die Stadtgrenze von Herten und Recklinghausen erstreckt. Somit liegt er im nördlichen Ruhrgebiet.

Zum Landschaftspark gehört auch die Halde Hoppenbruch, die unter dem Leitthema „Wind“ und befindet sich ebenfalls in Herten. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich dort bisher noch nicht war, werde es aber auf jeden Fall nachholen und auch von dort viele tolle Fotos mitbringen.

Zeigen möchte ich die Halde Hoheward. Vor ca. 1 ½ Jahren war ich mit meinem Sohn dort um unserem Feriengast Bloggi unser schönes Ruhrgebiet zu zeigen.  Über 100 Fotos sind dort entstanden und eine kleine Auswahl zeige ich euch heute.



Entstanden ist die Großhalde durch das Zusammenwachsen der beiden ursprünglich einzelnen Halden Ewald und Emscherbruch. Sie liegt etwa 150 Meter über dem Meeresspiegel und liegt 100 Meter über der Umgebung. Hoheward ist die dritthöchste Halde im Ruhrgebiet.

Halden sind nicht von Natur aus da, sie entstehen durch Aufschüttung, was hier im Ruhrgebiet wo bekanntermaßen Kohle abgebaut wird, z.B. durch Schlamm und Schlacke, die unter Tage abgebaut werden, entstehen.  An dieser Halde wurde eine Siedlung an der Hohewardstraße verlegt und ein ehemaliges Kriegsgefangenenlager mit Bergematerial bedeckt. An der Stelle verlief einst eine Grubenbahn, deren Schienen, als noch das Land flach war, mit einer Betonröhre umbaut wurden. So wurde diese Röhre mit der Zeit zu einem Tunnel unter der Halde. Heute sind natürlich Grubenbahn und Tunnel stille gelegt bzw. abgesperrt.

Wer den kompletten Aufstieg auf die Halde nicht scheut, entweder per Treppe oder über den etwas längeren Weg, vorbei an wunderschönen Pflanzen, wird nicht nur mit einem wunderbaren Blick über den Kreis Recklinghausen belohnt, sondern kann auch die Halde Hoppenbruch mit dem Windrad entdecken, das Horizontobservatorium und den Obelisk bestaunen. Unten ist auch noch die Drachenbrücke, über die sind wir auf die Halde hoch gelaufen sind. Im Dunkeln ist die Brücke übrigens beleuchtet und sieht einfach klasse aus.

Da der Weg sich gut zieht, haben wir immer wieder angehalten und den Ausblick genutzt, auch für tolle Fotos. Auch wenn wir gut geschafft waren, haben wir den Weg nicht bereut und ich war sicher nicht das letzte Mal dort.