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Der Weihnachtsbrief von Hanne Benden

Ein Brief der Rätsel aufgibt. Eine Geschichte, die über die Zeiten geht. Eine Zeit, die für uns heute unvorstellbar ist. Das Leben aus der Sicht in verschiedenen Zeiten.
Das alles ist „Der Weihnachtsbrief“ – geschrieben von Hanne Benden.

2018 – Im Nachlass ihres Großvaters findet Jette das Foto einer ihr fremden Frau und einen ungeöffneten Feldpostbrief.

Wieso Opa Erich über siebzig Jahre lang einen Brief aufbewahrt hat, kann die junge Journalistin sich nicht erklären. Doch sie versteht die Notiz auf dem Nachlass als Auftrag ihres Großvaters und macht sich auf die Suche nach der Adressatin des Briefs.

1942 – Die junge Sekretärin Agnes kann ihr Glück kaum fassen, als ihr langjähriger Freund Otto sie bittet, ihn zu heiraten. Mit ihm will sie ihr Leben teilen und eine Familie gründen. Da erhält Otto seinen Einberufungsbefehl und wird an die Ostfront geschickt.

Jette findet einen ungeöffneten Feldpostbrief und ein Foto im Nachlass ihres Großvaters und möchte unbedingt mehr darüber erfahren. Die Namen Agnes und Otto sind ihr unbekannt und ihre Neugierde ist geweckt. Sie beginnt zu recherchieren, weil sie so gerne den Brief übergeben möchte.
Nachdem sie so nicht weiterkommt und auch ihre Mutter nicht helfen kann, versucht sie es über die sozialen Medien. Dann meldet sich Frank, er ist der Enkel von Agnes und endlich bekommt Jette mehr Informationen zu Agnes und Otto, zu der Familiengeschichte und über das Leben der Beiden.

Agnes lernen wir im Advent 1942 kennen und begleiten sie noch weitere Jahre. Sie muss sich allein durchschlagen und hat mit ihrem Sohn Hans den Krieg überstanden. Sie bekommt zwei weitere Kinder – Frieda und Hermann und hat einen Mann namens Ludger. Sie hat Otto nie vergessen und lange gehofft, dass er wieder nach Hause kommt, wie viele Menschen zu dieser Zeit.
Otto lernen wir an einem Ort kennen, der alles andere als schön ist: an der Front in Russland mit seinen Kammeraden. Die Tage, Wochen, Monate, Jahre im Schützengraben sind grausam und leider war es Realität. Unvorstellbar, was die Männer durchmachen mussten und auch die Familien, wobei sich die Frauen oft allein mit ihren Kindern durch die Zeit kämpfen mussten.
Eine schlimme Zeit und ich habe mitgelitten beim Lesen, mit allen Menschen in dieser Zeit.

Kann Jette den Brief noch nach 76 Jahren an Agnes übergeben? Und erfährt sie noch etwas über Otto und Agnes?
Ich möchte natürlich nicht das Ende und auch zu viel verraten, aber es ist glücklich und traurig zugleich.

Jedes Kapitel ist um die Weihnachtszeit und einem dazugehörigen Jahr benannt. Mal sind wir mit Jette in der Gegenwart und dann wieder mit Agnes und Otto in der Vergangenheit.

Der Roman ist so besonders, traurig, emotional, aber auch freudig und mitfühlend. Hier kommt vieles zusammen. Ich hätte gerne noch mehr gelesen.
Ich mag Geschichten, die zurück gehen in eine frühere Zeit, sein es als Familien-Saga, Zeitreise oder auch ein Blickwinkel verschiedener Zeitzonen.
Mich hat „Der Weihnachtsbrief“ mitgenommen. Hanne hat so realistisch geschrieben, dass ich mit allen mitgefühlt habe. Ich habe ihn, bis auf das erste Kapitel (das habe ich vorher angefangen) in einem durchgelesen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht.
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung für diesen wunderbaren Roman.

Ich folge Hanne schon länger auf Instagram und auf der RE-Buch Ende September haben wir uns auch persönlich kennengelernt. Sie hatte eine Lesung aus ihrem Buch „Almas Häuschen“, was mir auch sehr gut gefallen hat.
Hanne hat einen wunderbaren Schreibstil und schafft es, mich als Leserin zu begeistern und mitzunehmen, das liebe ich an Büchern. Und mir fällt es leicht, da ich viel Fantasie habe und mir alles direkt vorstellen kann. Auch bei ihrer Lesung war ich direkt gefesselt.
Das war nicht der letzte Roman, den ich von Hanne gelesen habe.

Den Roman „Der Weihnachtsbrief“ habe ich von Hanne als Rezensionsexemplar bekommen, den sie mir auch signiert hat.
Exklusiv auf der Messe gab es einen handgeschriebenen Brief, den Otto an Agnes geschrieben hat. Ich kann ihn auch etwas lesen, da meine Oma auch in der alten Schrift geschrieben hat und ich als Kind ganz oft bei ihr gewesen bin.

Vielen Dank liebe Hanne für diesen wunderbaren Roman und das du ihn mir als Rezensionsexemplar gegeben hast.

Paperback: 194 Seiten
Verlag: Books on Demand
Erscheinungstermin: 15. Oktober 2025

E-Book: Dateigröße 2.8 MB
Erscheinungstermin: 18. Oktober 2025

Mehr zu Hanne gibt es auf ihrer Webseite.

[Enthält Testprodukt(e) und /oder Werbung] Offenlegung:
Diesen Roman habe ich als Rezensionsexemplar von Hanne bekommen.