Bernd Roßbach, Das Jesus-Experiment

[Enthält Testprodukt(e) und /oder Werbung] Vor einiger Zeit hat mich Bernd Roßbach, Autor u.a. von „Das Jesus-Experiment“ angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte eben diesen Roman zu lesen und zu rezensieren.
Schon die Story hat mich gleich angesprochen. Ich liebe Bücher und auch Filme, die sich mit dem Thema Verschwörungen, spannende Geschichte in der Art beschäftigen.

Ich liebe beispielsweise die Filme und Serie „The Quest“ und auch die Reihe „Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen“, „Auf der Suche nach der heiligen Lanze“ und „Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer“ und natürlich noch viele mehr solcher Filme. Aber ich weiche ab, es geht ja um das Buch.

Schon der Klapptext macht neugierig:

Eine Erfindung, die vererbte Erinnerungen sichtbar macht. Ein Ahnenforscher, der auf die einzige noch lebende Nachfahrin von Pontius Pilatus stößt. Und eine unbarmherzige Macht, die ihr letztes Geheimnis schützen will – um jeden Preis …
Der Hirnforscher Tom Jennings ist auf dem Höhepunkt seines Erfolges angelangt. Ein von ihm erfundenes Verfahren macht vererbte Erinnerungen sichtbar und stellt so die Welt, wie wir sie kennen, auf den Kopf.
Als Jennings im Zuge seiner Forschungen auf die Autistin Giulia trifft, verändert dies alles. Denn sie ist die direkte Nachfahrin von Pontius Pilatus, der IHN mit eigenen Augen gesehen hat. Nach Jahrtausenden wird die Welt somit erstmals Bilder von Jesus Christus zu sehen bekommen.
Als dadurch jedoch Zweifel an der Auferstehung des Messias wach werden, wendet sich die älteste Macht der Welt gegen Jennings, und eine Treibjagd durch Rom, Verona und die Katakomben von Paris beginnt …
Die Wahrheit über einen Mann aus Nazareth vor 2.000 Jahren.

Meine Meinung: Das Jesus-Experiment

Sehr gut gefällt mir die detaillierte Darstellung der Schauplätze, ich habe es fast direkt fast sehen können, ich kann sowas auch ziemlich leicht, da ich ja auch größer Hörbuch und Hörspielfan bin und viel Fantasie habe.
So geht es u.a. nach Rom, Verona und in die Katakomben von Paris.
Interessant ist auch der wissenschaftliche Bereich, der einiges erklärt, was man sich unter der Tätigkeit und Hintergrund der Sache von Tom Jennings vorstellen kann.
Die Fakten sind optimal erklärt, nicht zu fachlich, das macht das Lesen und Verstehen einfach.

Ab und zu finde ich die Story leicht abgeweicht, was jetzt aber nicht unbedingt nachteilig ist.
Manche Sequenzen hätte ich persönlich nicht so ausführlich gebraucht, das habe ich aber bei einigen anderen Büchern auch. Und auch das ist jetzt nicht unbedingt nachteilig.
Alles ist sehr gut recherchiert, das macht die Story zu etwas besonderem.

Ein wenig erinnert die Story an „Total Recall“, da geht es auch weit rein in die Gedankenwelt und Erinnerung, hier aber als Fiktion. Den Film finde ich auch recht gut und rätsel immer wieder ob er nun wirklich Spion auf dem Mars ist oder nicht. :)

Ich muss zugeben, ich bin absolut nicht vertraut mit Bibel und Kirche, finde es aber spannend in die Geschichte zu gehen. Und für mich als, ich nenne mich mal Nichtwissende in diesem Thema, ist es gut nachvollziehbar und verständlich.

Alleine die Vorstellung, dass die Forschung wirklich einmal soweit geht ist gleichzeitig spannend und beängstigend.

Die Story fesselt einfach, kann ich nicht anderes sagen. Fiktion oder nicht?
Hierzu gibt es im Nachwort des Romans noch eine sehr schöne Betrachtung des ganzen Themas von Bernd Roßbach, viele Infos zu realen Hintergründen, etwas geschichtliches, Quellenangaben und mehr. Das gefällt mir sehr gut, dass er das angefügt hat.

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Ein kleiner Einblick in die Story Das Jesus-Experiment

Als Tom Jennings sich überreden, oder auch überzeugen läßt, in der Fernsehsehdung „Recall Live“ über sich und seine Forschung zu berichten und auch ein Experiment einer Erinnerung zeigt, gibt es viele Befürworter, aber auch genauso viele Skeptiker. Diese fangen an in seinem Leben zu Graben, an den Forschungen zu zweifeln. Nach anfänglich steilem Aufstieg geht es leider auch wieder abwärts.
Die Autistin Giulia zeigt Tom einen ganz anderen Blickwinkel, ihren Blickwinkel. Und auch hier stellen sich ihm wieder einige Leute massiv in de weg, die diese Sache gar nicht gut heißen.
Dazu kommt eine Mordserie, ist sie von der katholischen Kirche initiiert und wenn, wer oder was steckt dahinter?

Mehr verrate ich jetzt nicht, wenn ich euch neugierig gemacht habe, gibt es hier eine Leseprobe: http://www.feuerwerkeverlag.de/book/das-jesus-experiment/

Der Autor:
Bernd Roßbach ist in Sankt Augustin im Rheinland aufgewachsen und über München nach Berlin und dann nach Hamburg gekommen. In seine Romane fließt vieles ein, was er auf seinen Reisen gesehen und im Job kennen gelernt hat.

„Das Jesus-Experiment“ ist sein vierter Roman. wirft die Frage auf – wie weit sind Erinnerungen vererbbar. Sein erster Roman „Schattenwelten, Mit den Werkzeugen des Teufels“ ist 2007 erschienen, danach folge „Höllenfeuer, Leben und Sterben in Juárez“ sowie „Collapse “ 2014.
Auch die anderen Romane würde ich in das Genre Mystery-Thriller einordnen, allerdings habe ich sie noch nicht gelesen, alleine aber anhand der Kurzbeschreibungen sind sie auf jeden Fall genauso spannend.

Titel: “Das Jesus-Experiment”
Autor: Bernd Roßbach
Genre: Mystery-Thriller
Verlag: FeuerWerke Verlag
Erscheinungsdatum: 16. Januar 2018
ISBN eBook: 978-3-945362-32-7
ISBN Taschenbuch: 978-3-945362-33-4
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 381 Seiten

Offenlegung:
Vielen Dank an Bernd Roßbach, der mir das EBook zur Verfügung gestellt hat.